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Warum schöne Menschen erfolgreicher sind ...

Warum schöne Menschen erfolgreicher sind ...

Blond und blöd ist das gängige Klischee. Ist ja auch ganz lustig. Allerdings völlig falsch. Denn attraktiven Menschen schreiben wir gemeinhin positive Eigenschaften zu. Und blond wird eher mit attraktiven Attributen belegt, als brünett. Dabei gehen wir dem Liking Bias auf den Leim.

Der Liking Bias ist so idiotisch wie einfach: Wir vertrauen denen, die wir mögen. Grundsätzlich ist dagegen auch erst einmal nicht einzuwenden, denn aus diesem Grund vertrauen wir unseren Freunden. Eben weil wir sie mögen. Das ist zunächst ja auch ganz hilfreich. Allerdings vertrauen wir auch schneller Menschen, die wir äußerlich attraktiv und/oder sympathisch finden. Wer das nicht glaubt, der kann sich kurz einmal fragen, warum in der Werbung größtenteils attraktive Menschen gezeigt werden. Oder Menschen die maximal sympathisch wirken. Wir sind geneigt, diesen Personen eher etwas abzukaufen.

Attraktiv = Sympathisch = Vorteil

Tatsächlich fällt blonden Frauen der berufliche Aufstieg leichter, wie zwei Professorinnen der University of British Columbia’s Sauder School of Business in Vancouver Kanada zeigten. Die Mehrheit der Frauen in hohen Führungspositionen sei eindeutig blond. Auch bei Männern scheint dieser Bonus zu funktionieren. Warum blond attraktiver wirkt als andere Haarfarben, kann zum einen an der Seltenheit echter Blondschöpfe liegen. Nur rund zwei Prozent der Weltbevölkerung sind tatsächlich blond. Und Seltenheit ist per se attraktiv. Eine andere Erklärung ist, dass blond ein Bestandteil des Kindchenschemas ist. Viele Kinder sind als Kleinkinder blond. Erst mit zunehmendem Alter ändert sich die Haarfarbe zu einem dunkleren Ton. Das könnten zwei Gründe sein, warum wir blond als attraktiv bzw. sympathisch empfinden. Okay, blond ist nicht immer gleich attraktiv, wie wir am amtierenden US-Präsidenten sehen können. Aber selbst Trump galt in jungen Jahren als attraktiv.

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Darüber hinaus finden wir Ähnlichkeiten sympathisch. Wer uns ähnlich ist, bestätigt uns unbewusst, dass wir okay sind und das finden wir gut. Daher wird in vielen Verkaufsschulungen den Verkäufern geraten, nach Gemeinsamkeiten mit dem Kunden zu suchen. So entsteht Sympathie. Eine Grundlage, die Möglicherweise aus der Steinzeit stammt. Alle vom gleichen Stamm waren sich ähnlich in Aussehen und Verhalten. Das ist sympathisch und lässt die Stammesmitglieder für einander einstehen. Und zack ist das Überleben wieder um einiges wahrscheinlicher. Aus evolutionsbiologischer Sicht sehr klug gemacht. Aus Sicht eines Verbrauchers, Einkäufers oder einer Führungskraft eine Falle, in die man nicht so gern hinein tappt. Denn das Ich-mag-Dich-Denkmuster birgt immer die Gefahr, eine semioptimale Entscheidung zu treffen. Zum Beispiel lassen wir attraktiven Menschen mehr durchgehen, als weniger attraktiven. Das ist für die Stimmung im Team nicht wirklich förderlich. 

Der Liking Bias greift auch bei Produkten ...

Der Liking Bias greift aber nicht nur bei Menschen. Auch bei Produkten ist er voll am Start. Wie sonst ist es zu erklären, dass Apple so hartnäckige Fans hat. Apple User lieben ihre Geräte, obwohl sie tief in ihrem Inneren schon wissen, dass es nicht zwingend die besten Produkte am Markt sind und sicherlich nicht die Produkte zum besten Preis. Egal, Apple wird geliebt. Fußballvereine, Automarken, Klamotten oder Hunderassen … Oder auch unser Schatz zu Hause: Was wir lieben ist in unseren Augen besser als alles andere. Das ist für Schatzi und natürlich auch für uns super, denn wir wären gar nicht in der Lage funktionierende Beziehungen zu führen, wenn wir immer auf der Suche nach dem besten Partner, Freund oder Kumpel wären. In dieser Hinsicht macht der Liking-Bias Sinn. Denn wir verzeihen unseren Freunden und Partnern mehr als anderen.  Gut so. 

Auch im Job macht es Sinn Kollegen schneller zu verzeihen. Dazu sind wir aber nur bereit, wenn wir sie sympathisch finden. Und hier schließt sich der Kreis: Es ist wichtig, dass im Team Sympathie besteht. Sonst kommt es schnell zu Unfrieden. Es ist aber auch wichtig, soviel Abstand zu haben, dass wir nicht zu schnell verzeihen oder über fachliche Unzulänglichkeiten hinweg sehen. Wichtig ist, dass wir uns unserer psychologischen Grundausstattung bewusst sind.

Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr, als bei der Jagd nach Erholung

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