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Das Gute ist der Feind des Besseren …

Das Gute ist der Feind des Besseren …

Das Gute ist der Feind des Besseren? Hähhhhh ….? Ich muss gestehen, dass habe ich eine ganze Zeit lang überhaupt nicht verstanden. Wieso sollte das Gute der Feind des Besseren sein? Gut ist doch schon gut! Oder nicht? Eben nicht. Denn, was gestern noch gut war, ist heute veraltet …

Ein paar Beispiele: Vor 20 Jahren waren Nokia und Motorola Handys State of the Art. Und der Nokia Communicator war das Maß aller Dinge. Diese kleinen Wunderwerke der Technik waren nicht nur gut, sie waren brillant. Und das wussten auch die Nokia Manager. Nokia war so hipp, dass in Bochum sogar ein Nokiawerk von der Bundesregierung voll durch subventioniert wurde, um zum einen Arbeitsplätze zu schaffen, aber auch zum anderen ein wenig von diesem Nokiaglanz abzubekommen. Wie die Geschichte endete? Noch zu Glanzzeiten zog Nokia das Werk nach Auslauf der Subventionen ab und baute ein neues Werk mit neuen Subventionen in Rumänien. Damit hatten sie in Deutschland natürlich viele Sympathien verspielt und die Verkaufszahlen sanken deutlich. Nokia wähnte sich allerdings sooo gut, dass sie das schon verkraften würden. Und wahrscheinlich wäre die Rechnung auch aufgegangen, wenn sie nach dem Besseren gestrebt hätten. Aber Nokia war eben nur noch Verwalter des Guten und so verschliefen sie in ihrem „Wir-sind-gut-genug-Traumland die Smartphoneentwicklung komplett.

Wer meint gut genug zu sein, verpasst früher oder später den Anschluss

Okay, es gibt noch ein paar Leute die mit einem Nokia telefonieren, aber Trendsetter sind das nicht … Aus Verzweiflung setzt Nokia jetzt auf die Retro-Bewegung und legt sein 90210 wieder neu auf. Ich bin sehr gespannt, ob das Ganze funktioniert. Aber machen wir uns nichts vor: eine Neuerung ist das nicht. Klar kann man argumentieren, dass der MiniCooper und der VW Beetle ja auch sehr erfolgreich mit diesem Konzept sind, allerdings setzen diese Konzepte auf den Retrolook und bieten neueste Technik. Beim Retro-Nokia ist das doch durchaus fraglich … Übrigens: Auch wenn ich ein großer Applefan bin: Ich hoffe inständig, dass Apple nicht ein ähnliches Schicksal ereilt. Vor allem, weil Apple so eine Entwicklung ja schon einmal hinter sich hat …

Wer meint gut genug zu sein, verpasst früher oder später den Anschluss

Zurück zum Thema: Das Gute ist der Feind des Besseren. Was hat das nun mit Persönlichkeitsentwicklung bzw. Führung zu tun: Alles. Wer meint, er wäre gut genug fängt an schlecht zu werden. Ein Beispiel aus dem Sport: Ein guter Läufer ist nur ein guter Läufer, wenn er regelmäßig trainiert. Darüber hinaus wird ein guter Läufer auch immer wieder die neuesten Artikel zum Thema „Laufen“ lesen. Dann wird er sich anschauen, wie bessere Läufer trainieren und was er von ihnen lernen kann. Vermutlich wird er daraufhin sein Training umstellen und eine ganze Weile nach dem neuen Trainingsplan trainieren, um nach – sagen wir mal mindestens acht Wochen intensivem neuen Training – ganz genau zu analysieren: was hat es mir gebracht. Daraufhin wird er einen neuen Trainingsplan justieren, um nach diesem weiter zu trainieren. Auf jeden Fall wird er sich ein System schaffen, mit dem er seine Trainingserfolge immer wieder überprüfen kann. Zumindest wird er eine entsprechende App nutzen.

Kein Leistungssportler käme auf die Idee sein Training einzustellen, wenn er die anderen überholt hat

Kommen wir noch einmal zurück zum Thema „Persönlichkeitsentwicklung“, für mich zwingende Voraussetzung für Führungskräfte und solche die es werden wollen. Eigentlich für jeden Menschen, denn nicht der Lottoschein ist der Weg zum Glück sondern Deine Persönlichkeit, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen. Starten wir also mit einem ganz „einfachen“ Thema in der Persönlichkeitsentwicklung: Selbstorganisation. Ein Thema, dass nicht nur Führungskräfte interessieren dürfte und mal abgesehen davon, wird Selbstorganisation heute ja auch schon von jedem Mitarbeiter verlangt. Beginnen wir mit einer Frage. Wenn Du diese mit „Nein“ beantwortest, dann hast Du auf diesem Gebiet Luft nach oben, also Entwicklungspotenzial.

Kein Leistungssportler käme auf die Idee sein Training einzustellen, wenn er die anderen überholt hat

Achtung, hier kommt die Frage: „Hast Du genug Zeit, alles was Du Dir vornimmst und alle Dir gestellten Aufgaben zu erledigen?“ Mir ist durchaus klar, dass einige jetzt aus dem Sitz springen werden und erklären, dass sie ja gar nicht Herr aller Aufgaben sind, die so täglich an sie heran getragen werden. Das stimmt. Aber das ist eben nur ein Teil der Wahrheit und ist eine hervorragende Argumentation, um sich selbst zum einen aus der Schusslinie zu nehmen aber zum anderen verhindert es vor allem eines: Wir sind nicht mehr Herr der Lage. Wir sind Opfer und können gaaar nichts dafür. Das stimmt in diesem Fall sogar. Was wir dabei vergessen: sind wir als Opfer glücklich? Macht uns diese Haltung zufrieden? Ich für meinen Teil kann diese Frage ganz entschieden mit „Nein“ beantworten. Ich hasse es nichts tun zu können! Was kann ich also tun, damit ich nicht in die Situation komme nichts tun zu können? Ich kann meine Haltung zu dem Thema ändern. Ich kann mich fragen: Was kann ich tun, um die Situation zu ändern? Als erstes fällt uns bei dieser Frage natürlich die einfachste Antwort ein: Wir können alles wie die Geisteskranken abarbeiten. Leider ist das in der Regel nicht die Lösung und führt wieder zurück in den Opferstatus: wir schaffen es nicht und sind also wieder die Gelackmeierten. Eine weitere Möglichkeit ist, mal grundsätzlich meine Selbstorganisation zu überprüfen. Wie organisiere ich meinen Tag? Wo stecken die größten Zeitfallen? Wieviel Zeit verschwende ich täglich mit unwichtigen E-Mails, Unterbrechungen und Telefonaten die ich gar nicht führen will?

Wenn Du mehr zu diesem Thema erfahren möchtes, findest Du hier weiteren Input.

Wenn Du der Beste in einem Raum bist, bist Du im falschen Raum

Und genau hier geht es schon los. Das erste was mein innerer Schweinehund mir zu dieser Idee vorschlägt ist: Quatsch, so einfach ist das nicht! Ach nein? Wann und wie oft hast Du diese Alternative ausprobiert und trainiert? Wenn Du Dir ein Urteil darüber erlauben willst und wirklich mitreden willst, dann MUSST Du es 6-8 Wochen ausprobiert haben. Dann wirst Du merken was es Dir tatsächlich bringt. Und wie bei jedem anderen Training auch kann es sein, dass nicht alles für Dich funktioniert, aber ein Teil. Und wenn dieser Teil Dir z.B. pro Tag einen Zeitgewinn von 30 Minuten verschafft, dann sind das pro Arbeitswoche schon 2,5 Stunden, pro Monat schon 10 Stunden – das ist schon mehr als ein normaler Arbeitstag – und im Jahr 120 Stunden. Das sind 15 Arbeitstage!!!! Stell Dir mal vor, was Du mit 15 zusätzlichen Arbeitstagen anstellen könntest!

Wenn Du der Beste in einem Raum bist, bist Du im falschen Raum

Und wenn wir das Ganze noch einen Schritt weiter denken: Die eine Führungskraft bzw. der eine Angestellte macht es genauso wie der Läufer. Ideen und Anregungen suchen und ausprobieren bis ein echtes Ergebnis beurteilbar ist. Die zweite Person macht es nicht und sagt sowas wie: Ich hab das alles schon ganz gut im Griff. Klar habe ich an der einen oder anderen Stelle etwas Stress aber es läuft gut. Dann hat die erste Person nach einem Jahr 15 Tage mehr Zeit. 15 Tage freie Kapazität vielleicht für Seminare oder sie nutzt die Zeit, um an neuen Projekten zu arbeiten, Mitarbeiter zu motivieren, mit anderen Gleichgesinnten zu sprechen und neue Ideen für sich und/oder die Firma zu entwickeln. Daraus ergibt sich vermutlich, dass sich die 15 Tage irgendwann potenzieren, denn so eine Entwicklung ist irgendwann nicht mehr aufzuhalten. Was glaubst Du, wo die beiden Personen nach nur fünf Jahren stehen. Ich denke die eine steht noch genau da, wo sie war und die Person mit der Läufermentalität, die wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit inzwischen der ersten Person übergeordnet sein. Vielleicht nicht in der gleichen Firma, vielleicht nicht auf hierarchischer Ebene, aber sie wird für sich auf jeden Fall mehr erreicht haben und sie ist vor allem eines nicht mehr: Opfer der Umstände.

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