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Glück: die ideale Mischung aus Perfektion und Scheiß-drauf!

Glück: die ideale Mischung aus Perfektion und Scheiß-drauf!

Im Job vollen Einsatz bringen, mit der Familie Qualitytime verbringen, Sport treiben, sich gesund ernähren, abschalten und meditieren, den Garten und den Haushalt in Schuss halten … Ach ja und hin und wieder auch mal mit Freunden einen netten Abend verbringen, sich weiter bilden und Kultur genießen. Habe ich irgendwas vergessen? Das Wohlfühl- und Erfolgsprogramm des modernen Industrienationeneinwohners ist ganz schön ambitioniert. Kein Wunder, dass wir immer gestresster sind!

Das Internetzeitalter ist schon toll, noch nie war Wissen so schnell und so leicht verfügbar. Super Sache! Aber jetzt müssen wir lernen mit diesem Wissen sinnvoll umzugehen. Dabei geht es in diesem Fall gar nicht um den Erreichbarkeitsterror oder die Schwierigkeiten sich tatsächlich nur auf eine einzige Sache zu fokussieren, es geht um den Perfektionsdruck und die Illusion, wenn wir alles richtig machen wären wir ständig erfolgreich, gesund, schlank, schön und vor allem immer während glücklich … Schön wär’s ja, aber so funktionieren wir nicht. Auch nicht, wenn Fitnesspäpste, Ernährungsapostel und Lifestylegurus uns das einreden wollen.

Erfolg, Glück und Gesundheit haben natürliche Grenzen

Gleich vorweg: Das heißt nicht, dass wir uns nicht um ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und Ausgleich bemühen sollten, das heißt nur: Erfolg, Glück und Gesundheit haben natürliche Grenzen. Fangen wir mit dem „Glück“ an. Wie Dr. Eckart von Hirschhausen in seinem Buch „Glück“ so schön schreibt: „Wir sind nicht auf der Erde, um glücklich zu sein.“ Seine These: das Ziel der Evolution ist leider nicht immer währendes Glück, sondern schlichtes Überleben. Wäre Fred Feuerstein auf immer währendes Glück aus gewesen, dann hätte es die Menschheit vermutlich nicht weit gebracht. Satt und zufrieden in der Steppe rumliegen hätte auf Dauer nicht Fred, sondern den Säbelzahntiger glücklich gemacht.

Erfolg, Glück und Gesundheit haben natürliche Grenzen

Unser Gehirn schüttet in der Regel Glückshormone aus, um uns anzutreiben und uns motiviert zu halten. Nicht umsonst verlieren Suchtkranke ihren Antrieb, wenn sie auf Drogen sind. Die Drogen simulieren den ultimativen Glückszustand und in dem Moment ist das Gehirn zufrieden. Motivation = 0 … Um bei dem Beispiel zu bleiben: Bei Suchtkranken setzt die Motivation genau dann wieder ein, wenn die Drogen nachlassen. Natürlich auch mit den entsprechenden körperlichen Effekten und den damit verbundenen Angstzuständen. Eigentlich ist es bei uns „Normalos“ nicht sehr viel anders … Wir streben nach dem ultimativen Glückszustand. Wenn er da ist, genießen wir ihn und wenn das kurze Hochgefühl vorbei ist: Auf zum nächsten!

Shifting Baseline – wenn sich die Referenzlinie verschiebt …

Und selbstverständlich kommt nach einem Hoch wieder ein Tal. Das muss nicht zwingend das tiefste Tief sein, aber nach einem super tollen Hoch, dass Dich auch eine Weile getragen hat, fühlt sich „normal“ echt doof an … Das Phänomen nennt sich „Shifting Baseline“. Dabei geht esum Phänomene, bei denen sich Grenzen verschieben, ohne dass wir es wirklich mitbekommen. Der Begriff stammt aus der Sozialpsychologie und beschreibt, dass sich Referenzpunkte die für unsere Einschätzung wesentlich sind mit der Zeit unmerklich verschieben können. Daniel Pauly von der University of British Columbia in Vancouver brachte den Begriff erstmals auf als er die Frage stellte, wie man denn überhaupt feststellen wolle, dass die Meere überfischt sind. Er stellte fest, dass Forscher immer die Zahl am Anfang ihrer Forschungen für natürlich halten, was aber im Grunde keinen objektiven Wert darstellt …

Uns geht es so unglaublich gut, dass wir es nicht mehr merken. Und so machen wir uns auf die Suche nach einem neuen Glückskick …

Shifting Baseline – wenn sich die Referenzlinie verschiebt …

Dabei ist es eigentlich relativ einfach, aus dem Perfektionshamsterrad auszusteigen, ohne dabei in unproduktive Lethargie zu verfallen: Einfach mal akzeptieren, dass es dauerhafte Perfktion nicht gibt. Es gibt Tage, da kriege ich es einfach nicht hin, mich gesund zu ernähren. Und es gibt Tage, da bin ich von Familienidylle soweit entfernt wie die Erde von der Sonne. Na und? Morgen ist auch noch ein Tag. Aber wie gesagt: Das heißt nicht, dass ich es nicht anstrebe, es heißt nur: ich dreh nicht gleich am Kläppchen wenn es nicht klappt. Das ist der springende Punkt!

Übung: Der ideale Tag …

Vor kurzem bin ich über eine tolle Idee gestolpert, wie wir unsere ganzen guten Vorsätze endlich mal erreichen können: Der ideale Tag! Die Idee funktioniert wie folgt: überlege Dir ganz in Ruhe, wie Dein idealer Tag aussieht. Am besten nimmst Du dazu einen Wochentag, so dass Dein Job gleich mit einbezogen ist. Und diesen Tag schreibst Du Dir auf. Was isst Du morgens zum Frühstück? Hast Du ein Morgenritual und wie sieht es aus? Wie ist Dein Arbeitsweg? Wie gestaltest Du Deinen Arbeitstag? Was isst Du zum Mittagessen? Vielleicht gehst Du in der Mittagspause zum Sport? Vielleicht nutzt Du dazu Deinen Arbeitsweg? Wie sieht Dein Feierabend aus? Was isst Du abends? Und genau diesen Tag erfüllst Du einmal pro Woche mit Leben. Das heißt, Du machst es genauso. Keine Ausreden und keine Entschuldigungen. Den Rest der Woche verbringst Du wie immer. Wenn Du das eine Weile praktizierst, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der ideale Tag auf den Rest Deiner Tage ausstrahlt. Vielleicht wird sogar ein zweiter idealer Tag draus. Der Trick: nicht mit dem Vorschlaghammer alles ändern zu wollen. Ganz langsam die Baseline verschieben!

Finde Dein Gleichgewicht zwischen: Perfektion und Scheiß-drauf. Meiner Erfahrung nach finden sich dort die meisten Glücksmomente.

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