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Ich bin dann mal weg: Warum Highpotentials gehen

Ich bin dann mal weg: Warum Highpotentials gehen

In meinen Coachings und Trainings begegnet es mir immer wieder: Leistungsträger kündigen. Und ich sitze dann da mit der Führungskraft oder nicht selten mit dem Chef der Führungskraft und höre mir an, dass die Guten einfach nicht zu halten sind, weil sie woanders mehr Geld bekommen. Und so leid es mir in diesem Moment manchmal tut, ich muss die Enttäuschung noch mal vergrößern. Kaum ein Mitarbeiter geht des Geldes wegen. Geld ist vielleicht der Auslöser, aber nicht der Grund. Und wer es sich jetzt leicht machen möchte, der hört einfach hier auf zu lesen.

 

Geld ist der Auslöser für Kündigungen, aber nie der Grund.

 

Eines vorweg: Ich bin weit davon entfernt in diesem Artikel das beliebte Führungskräftebashing zu betreiben. Frei nach dem Motto, die Ursachen für die schlechten Ergebnisse der jährlich erscheinenden Gallup Studie wären ausschließlich bei den Führungskräften zu suchen. Das habe ich schon mal gemacht, aber heute werde ich die Fragen einmal anders stellen.

 

Fehler No.1: Wer gekündigt hat wird unwichtig

Fangen wir doch einfach mal bei der Kündigung an. In der Regel wird ein Mitarbeiter nach seiner Kündigung nicht mehr wahr genommen. Auch wenn er noch bis zu einem halben Jahr, manchmal sogar länger im Unternehmen bleiben muss. Kündigungsfrist sei Dank. Alles was dann noch interessiert: erledigt er seine Arbeit noch ordentlich und macht er eine vernünftige Übergabe. Hin und wieder wird sich noch die Mühe eines Abschiedsgeschenkes mit Umtrunk und einer hastigen, improvisierten Ansprache durch den Chef gemacht. Aber auch nicht immer. Der Chef hat schließlich wichtigeres zu tun … Ich weiß, wovon ich spreche, ich habe in meiner Angestelltenkarriere selbst oft genug gewechselt bzw. bin oft genug Zeuge dieser teilweise mit viel fremdschämen verbundenen Veranstaltungen gewesen.

 

Menschen verlassen keine Gehälter. Menschen verlassen Führungskräfte.

 

Mal abgesehen davon, dass das beschriebene Verhalten nichts mit Haltung oder gar charismatischem Führen zu tun hat, so vergibt sich jede Führungskraft und jedes Unternehmen nicht nur eine, sondern zwei große Chancen.

 

Menschen verlassen nicht Gehälter. Menschen verlassen Führungskräfte!

Erstens: Wer kündigt tut das nicht wegen des Geldes. Das zeigen Exitinterviews, die kluge Unternehmen und mutige Führungskräfte führen lassen. Ja, durch Dienstleister wie mich, aber darum geht es hier gerade mal nicht. Es geht darum, dass diese Unternehmen und Führungskräfte heraus finden wollen, wo sie einen Fehler, in der Regel sind es mehrere Fehler gemacht haben, um diese in Zukunft beim Kampf um Highpotentials zu vermeiden. Dazu muss man aber erst mal bereit sein, sich einzugestehen, dass Menschen nicht wegen einer Gehaltserhöhung gehen!

 

Wer wissen will, warum Menschen kündigen, der muss fragen!

 

Ganz oben auf der Hitliste der tatsächlichen Kündigungsgründe stehen mangelnde Anerkennung, sinnlose Tätigkeiten und keine Möglichkeit sich selbst einzubringen. Überarbeitung und geringe Flexibilität in der Arbeitsgestaltung werden auch noch vor dem Gehalt genannt. Wenn dann noch, wie gerade in einem Interview erlebt, eine gestandene noch junge Kraft erfährt, dass er eine fünfstellige Summe weniger verdient, als der neueingestellte Kollege im gleichen Bereich, dann kann der Abschiedsblumenstrauß gleich bestellt werden.

 

Wer Exitinterviews führt, hebt Verbesserungspotenzial

Wer solche Fakten wirklich herausbekommen will, der muss fragen! Aber bitte richtig. Manche Unternehmen kommen dann auf so traurige Ideen, die Interviews von der eigenen Personalabteilung oder gar von der direkten Führungskraft selbst führen zu lassen. Das ist kein Scherz. Ich frage mich dann immer, ob man dort wirklich valide Antworten haben will, mit denen man arbeiten kann, oder ob es nur darum geht, dem Scheidenden einen guten Eindruck mit auf den Weg zu geben. Ist ja auch schon mal was, aber die Kündigung des nächsten Highpotentials wird dadurch nicht verhindert.

Aber immerhin wird durch diese Aktion eine große Chance gewahrt, nämlich die, das der Abreisenden vielleicht mit einem guten Eindruck in die Ferne reist. Es bestehen nämlich durchaus Chancen, dass er wieder kommt. Das hängt natürlich von dem Eindruck ab, den das Unternehmen bei ihm hinterlässt. Und die Wahrscheinlichkeit, dass er gut über das Unternehmen spricht, wenn sich in seinem zukünftigen Unternehmen jemand neuorientieren will ist dann auch gewährleistet …

 

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