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Schöner Scheitern – Vom Fehlervermeider zum Erfolgssucher

Schöner Scheitern – Vom Fehlervermeider zum Erfolgssucher

Vor kurzem bin ich fast ausgerastet, als eine Bekannte zu mir sagte „Ja, Du hast gut reden. Bei Dir funktioniert ja auch immer alles …“ Da war ich wirklich sauer, denn so ist es nicht. Im Gegenteil. Der Unterschied ist nur, dass ich inzwischen gelernt habe, wie man fällt. Wer fallen kann, der hat keine Angst zu stürzen. Jeder Sportler weiß das. Aber warum wissen das nur Sportler? Und vor allem: Warum üben das nur Sportler?

 

Mir sind unbedeutende Rechtschreibfehler lieber, als bedeutende Denkfehler!

Fußballer, Kampfsportler, Turner und andere Sportler lernen von Anfang an, wie man fällt. Zumindest, wenn sie ordentliche Trainer haben und/oder ab einer gewissen Leistungsstufe unterwegs sind. Das Ergebnis konsequenten Sturztrainings ist nicht nur eine geringere Verletzungsgefahr sondern und das halte ich persönlich fast für wichtiger: Angstfreiheit. Wer weiß wie er fallen muss, der steht nicht nur schneller wieder auf, der hat auch weniger Angst vor einem Sturz. Das wiederum reduziert den Stress und erhöht die Leistungsbereitschaft. 

 

Fallen ist lernbar. Der Umgang mit Fehlern auch!

Natürlich ist der Weg jetzt nicht mehr weit zu Führungskräften in Unternehmen. Aber warum gleich in der Führungsetage ansetzen? Was ist denn mit den ganz normalen Angestellten? Viele aus dieser Riege werden Führungskräfte. Und selbst wenn nicht, wäre es nicht wunderbar angstfreie Mitarbeiter mit Mut und Gestaltungswillen zu haben? Aber wie trainiert man das? Wie trainiert man das professionelle Fallen im Berufsalltag. Meiner Ansicht nach ist unbedingte Voraussetzung, dass jedem Mitarbeiter klar ist, dass Fehler nicht nur okay sind, sondern auch erwünscht. Bevor hier jemand aus dem Sitz springt: Wenn es um Leben und Tod geht, natürlich nicht! Aber schauen wir doch mal dorthin, wo es um Leben und Tod geht: zum Beispiel auf die Fliegerei. Die Luftfahrt hat es schon lange begriffen: Es gilt nicht, Fehler zu vermeiden, sondern ein offener Umgang mit Fehlern. Wer einen Fehler gemacht hat, macht Meldung. Denn nur aus Fehlern, die offen nach außen getragen werden, lernen wir. Sicherlich nicht einfach, schließlich sind wir auf das Fehlervertuschen trainiert.

 

Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein!

Schon in der Schule ging es nicht wirklich darum aus Fehlern zu lernen, sondern sie zu vermeiden. Wäre dem nicht so, würde man ja nicht eine Klassenarbeit werten, sondern den Lerneffekt bzw. Den Umgang mit den Fehlern im Nachgang … Eine Konsequenz daraus: Wir lernen Fehler zu vermeiden. Fehler zu vermeiden hat aber nichts mit befreitem agieren zu tun. Fehlervermeidung bindet Energie. Es ist ein unterschied, ob ich mich nach allen Seiten absichere oder ob ich in Ruhe mein Ziel fokussiere und durchstarte …

 

Autorität lähmt den offenen Umgang mit Fehlern

Die Angst lähmt. Und noch schlimmer: Sie lässt uns unglaublich blöde Dinge tun. Das Stichwort „VW“ sollte in diesem Zusammenhang genügen. Wer Angst hat zu fallen läuft entweder gar nicht erst los, oder er macht ziemlich dämliche Sachen … Warum also nicht von Sportlern lernen? Ich gebe zu, es ist schwierig im Unternehmensalltag das Fallen zu simulieren, aber es reicht ja schon, wenn man nach einem Fehler eine gründliche Lernanalyse durchführt. Und zwar in der Form, wie es Sportler machen. Schaut Euch Euer verlorenes Spiel im Nachgang genau an. Ohne Schuldzuweisungen, sondern mit einer gesunden Neugier! Und ohne hirarchisches Gelänkel. Autorität lähmt solche Prozesse! Welche Schritte und Entscheidungen haben wir wann und wie getroffen? Wo war der Point of no Return? Wo hätte man noch abbiegen können? In der Luftfahrt wird dies gemacht. Im Sport auch. Warum nicht in jedem Unternehmen?

 

Ich für meinen Teil probiere viel aus und ich sehe mir genau an, was funktioniert und was nicht. Das ist bestimmt nicht immer einfach und ich habe mir schon oft eine blutige Nase geholt, aber es hat sich bisher immer gelohnt. Ich habe keine Angst vor neuen Herausforderungen, denn ich weiß, was ich tun muss, wenn ich falle. Und dann tue ich es und stehe wieder auf.

 

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