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Vision-Statements oder „Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen“ …

Vision-Statements oder „Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen“ …

Eine Vision zu haben ist schön und gut, aber nicht jeder Vision sollte man folgen. Und es gibt Visionen, die sind wirklich reif für die Klappse. So verhält es sich auch mit Vision-Statements. Es gibt brillante und so blöde, da möchte man den Verfasser gleich einweisen … Aber was ist ein gutes Vision-Statement? Und was nicht?

Eines vorweg: selbst wenn das Vision-Statement wirklich gut ist, dann heißt das noch nicht, dass jeder Mensch ihm folgen wird! Damit sind wir schon beim ersten Punkt, welcher ein gutes von einem schlechten Statement unterscheidet: ein gutes Vision-Statement traut sich zu polarisieren. Ein Schlechtes will es jedem Recht machen … Zum Beispiel das Vision-Statement der BASF aus 2009: „Wir sind „The Chemical Company“ und arbeiten erfolgreich auf allen wichtigen Märkten.“ Aber warum schlafen mir bei so einem Satz eher die Füße ein, als das ich denke: „Wow, das ist eine Vision, die ich teilen kann“? Ganz einfach: Es gibt keine Vision! Dieses Statement beschreibt stumpf den Ist-Zustand. Da spricht grundsätzlich auch gar nichts dagegen, aber es ist eben kein Vision-Statement!

Eine Vision ist ein Traum mit Verfallsdatum

Aber wie denn nun richtig? Der Campus-Verlag definiert ein Vision-Statement unter www.campus.de wie folgt: „Vision-Statement: Erklärung, die ein umfassendes und ein hohes Ziel setzendes Bild von der Zukunft gibt, die ein Unternehmen anstrebt. Vision-Statements drücken eine Unternehmensvision aus. Sie stehen in Zusammenhang mit dem Mission-Statement“ (Quelle: Campus.de). Das erklärt sehr schön, warum die BASF noch nachbessern sollte: Zukunft ist das Zauberwort! Wie soll die Zukunft aussehen? Wie soll mit der Firma oder den Produkten die Welt zu einem besseren Ort werden? Das ist der Grund warum Menschen Helden lieben und ihnen folgen! Sie wollen die Welt zu einem besseren Ort machen!

Eine Vision ist ein Traum mit Verfallsdatum

Und damit sind wir schon bei der nächsten Falle in die Unternehmen mit ihren Vision-Statements so gerne tappen: Visionen haben ein Verfallsdatum! Nämlich genau an dem Punkt, wo die Vision in die Realität umgesetzt wurde oder an dem sie durch eine bessere, strahlendere Vision ersetzt wird. Viele Führungskräfte meinen, sie müssten ein Vision-Statement für die Ewigkeit kreieren … Das ist aber doof für diejenigen, die die Vision zum Leben erwecken sollen, denn ein aussichtsloses Ziel – und Visionen sind nichts anderes als sehr edle Ziele – zu jagen, ist eben aussichtslos … Und wie motivierend ist das?

Visionen sind emotionale Ziele

Wer ein Vision-Statement verfasst, sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine Vision ein Ziel ist. Und wie formuliert schon die Nachwuchsführungskraft ihre Ziele? Genau: S.M.A.R.T.! S=Spezifisch; M=Messbar; A=Attraktiv; R=Realistisch und T=Terminiert … Das kann doch nicht so einfach sein? Warum nicht?

Ein gutes Beispiel ist Wikipedia: „Stell Dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des Wissens hat.“ Dieses Statement ist spezifisch, es ist messbar, es ist attraktiv, es ist realistisch, denn es ist vorstellbar und es ist terminiert, wenn auch sehr schwammig in Richtung „eines Tages wird es so sein“. Aber bei guten Vision-Statements geht es eben nicht um einen festen Zeitpunkt. Es geht um ein Verfallsdatum. Einen Punkt in der Zukunft, der vorstellbar ist, an dem die Vision umgesetzt ist.

Visionen sind emotionale Ziele

„Wasser für alle. Alle für Wasser.“ Viva con Agua bringt es auf den Punkt. Denn die Vision hat ein Verfallsdatum: Wenn jeder Mensch Zugang zu Trinkwasser hat, dann ist die Vision erfüllt! Außerdem ist sie emotional stark. Microsoft hat es vor Jahren auch ganz gut ausgedrückt: „A personal computer in every home running Microsoft software.“ Emotional sicher nicht soooo der Renner, aber ein sehr ordentliches Ziel mit Verfallsdatum. Außerdem passte es zu Microsofts weniger emotionalen Selbstverständnis.

Manche Visionen haben das Ziel, die Menschen einzuschläfern

Im Vergleich dazu zeigt Siltronic, wie man es ganz sicher nicht macht: „Unsere Vision: Wir entwickeln intelligente Lösungen für dauerhaftes Wachstum.“ Das ist doch mal spezifisch, oder? Und so emotional … Okay, es ist sicher nicht so einfach, als Hersteller von Wafern aus Reinstsilicium für die Halbleiterindustrie emotional aus der Hüfte zu kommen, aber eine Vision für eine bessere Welt wird doch wohl drin sein, oder?

Manche Visionen haben das Ziel, die Menschen einzuschläfern

Es ist nicht einfach, ein wirklich gutes Vision-Statement zu verfassen. Dafür gibt es viele Beispiele. Und was ist, wenn ich nun ausgerechnet in so einem Unternehmen als Führungskraft arbeite? Wie bringe ich meinen Mitarbeitern die Vision nahe? Ich würde vermutlich einen Schritt vorher beginnen und den verantwortlichen mitteilen, warum ich das Vision-Statement für ungeeignet halte. Selbstverständlich nach allen Regeln der Feedback-Kunst  Und schon höre ich die ersten Stimmen: „Das geht bei uns nicht. Ich arbeite im Großkonzern …“ Warum sollte es nicht gehen? Schon mal versucht? Und wer jetzt sagt oder denkt „Ich weiß doch wie es ausgeht …“ bitte nicht weiter lesen! Wer als Führungskraft nicht angetreten ist, um Dinge zu verändern, zu verbessern, Wände einzureißen und die Welt besser zu machen, ist in diesem Blog nicht richtig!

Also, der erste Schritt ist: trete an, um das Vision-Statement zu verändern. Gleichzeitig formulierst Du Dein Vision-Statement für Dein Team nach allen Regeln der Kunst. Und so kommunizierst Du es an Dein Team. Übrigens glaube ich auch, dass jede Führungskraft ein eigenes Vision-Statement haben sollte, welches zum Vision-Statement des Unternehmens passt.

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