Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

Vortrag - Montags muss ich immer kotzen: Erste Hilfe gegen Arbeitsübelkeit!

Montags muss ich immer kotzen - Erste Hilfe gegen Arbeitsübelkeit

Wenn wir heute über Arbeit oder „Neudeutsch“ unsere Jobs sprechen, dann gibt es in der Regel zwei Fraktionen: die, die ihren Job lieben … Oder zumindest so richtig motiviert sind - aus welchen Gründen auch immer - das ihnen Motivation aus Ohren, Mund und Nase schießt und dann gibt es die Fraktion, die muss Montags nicht immer, aber zumindest regelmäßig kotzen …

Dafür gibt es natürlich die verschiedensten Gründe. Alle zu behandeln, würde hier den Rahmen sprengen, also habe ich einen der Wichtigsten mal raus gepickt. Und werde diesen in den nächsten Minuten für Sie herleiten.

 

Fangen wir doch mal mit Ihnen an: Motivierte Leser. Klaro … Schnappen Sie sich einmal ein Stück Papier und einen Stift.

Beantworten Sie für mich, bevor wir so richtig loslegen einmal die folgenden zwei Fragen:

1.) Mögen Sie ihren Job? Gern auf einer Skala von 1-10. 10 ist ihr Traumjob: Alles stimmt. Höchstes Gehalt, top Chef, die Kollegen sind Engel und auch Arbeitsplatz und Arbeitsweg sind entspannt … 1 ist … naja, das genaue Gegenteil … 5 ist so: ist okay. Könnte schlechter sein. Könnte aber auch besser sein.

2.) Glauben Sie, dass Sie in 20 bis 30 Jahren Ihren Job immer noch genauso machen werden wie heute … Wenn Sie jetzt schon lachen, dann brauchen Sie die Frage nicht zu beantworten. Aber fragen Sie sich auch, warum Sie glauben, dass sie ihren Job so nicht mehr machen werden … Wenn Sie denn glauben, das ….. usw. Ich selbst habe die Frage immer mit einem „Keine Ahnung“ beantwortet, bis ich meinen jetzigen Job gefunden habe.

 

Trapped in yourself ...

Steht Deine Karriereleiter an der richtigen Wand?

Da schließt sich die Frage, die mir bei meinen Seminaren und auch bei Vorträgen häufig gestellt wird gleich an: Wie bist Du zu dem gekommen, was Du tust? Wolltest Du schon immer Trainer und Speaker werden? Meistens muss ich zuerst kurz lachen und die Antwort ist: Ich bin da so rein gerutscht … Denn vor rund 20 Jahren, hätte ich mir nicht träumen lassen, einmal hier zu stehen und das auch noch beruflich :)

Das mit dem Reinrutschen stimmt aber nicht so ganz, denn im Grunde genommen war es einfach nur eine sehr lange Ausbildung bis zu meinem tatsächlichen Berufsziel, welches ich dann mit 42 Jahren endlich erreicht hatte … Zugegebenermaßen eine ziemlich lange Ausbildung. Ich habe nicht wie viele andere Trainer und Speaker Psychologie oder Sozialwissenschaften studiert und auch nicht BWL … Ich bin Grafikerin. Ich habe Grafikdesign studiert, habe aber nie als Grafikerin gearbeitet … Ich habe schon während des Studiums gemerkt, dass ich gut erklären kann. Texten war mein Ding, denn ich kann ziemlich gut sehr komplizierte Sachverhalte einfach darstellen. Und … wie es halt so ist, wenn man etwas ziemlich gut kann, macht es auch Spaß.

 

Zwischen Vorstellung und Realität entsteht Unglück

Und so habe ich als erst als Texter und Konzeptitoner für erklärungsbedürftige Produkte gearbeitet. Für die, die nicht wissen, was das ist, das ist der Erklärbär unter den Werbefuzzis. Mit anderen Worten: komplizierte Dinge so darstellen, dass es jeder versteht, ohne dabei einzuschlafen … Und man mag gar nicht glauben, wieviele es von solchen Produkten gibt. Gerade in der Finanzdienstleistung. Da gibt es Anlageprodukte, die verstehen selbst die Fachleute nicht mehr … Und so bin ich dann irgendwann Krisenmanagerin in der Finanzdienstleistung geworden, weil ich sowohl den Anlegern, als auch den Banken ganz gut erklären konnte, was da gerade vor sich ging … Ganz nebenbei wurde ich dann auch Führungskraft … Naja und irgendwann auf diesem 20jährigen Ausbildungsweg war mir dann endgültig klar, was mir wirklich Spaß macht und was ich auch bis an mein Lebensende gern weiter machen würde. Und das war eben nicht das, was ich nach dem Abitur wollte oder dachte zu wollen. Kein Wunder: Ich hatte ja auch überhaupt keine Ahnung von der Arbeitswelt. Also habe ich ein Studium begonnen, ohne wirklich zu wissen, wie der Job tatsächlich aussehen wird und damit meine Karriereleiter kurzerhand an die falsche Wand gestellt. Und so geht es vielen, die an Montagsübelkeit leiden! Eine Krankheit, die übrigens viele Auslöser hat aber so verbreitet ist, wie ein Schnupfen allerdings mit noch dramatischeren Auswirkungen für die Wirtschaft als ein schnöder grippaler Infekt und häufig auch mit fieseren Auswirkungen für den Einzelnen. 

 

Jeder 5te Arbeitnehmer hasst seinen Job

Schauen Sie sich einfach mal kurz um und zählen Sie durch: Laut Statistik finden weltweit 9 von 10 Menschen ihren Job doof. … Okay, weltweit mag das keine so erschreckende Zahl sein - die Entwicklungs- und Schwellenländer zählen schließlich mit … , also schauen wir uns am besten mal in Deutschland um: Im letzten Jahr (2017) haben die Krankenkassen wieder mal rausgefunden, dass jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland innerlich gekündigt hat und in seinem Job nur noch das Notwendigste erledigt. Oder die gern und vielzitierte Gallup-Studie: 2 von 10 Personen lieben ihren Job - davon bin wahrscheinlich eine ich … Also: Herzlichen Glückwunsch an die zweite Person - , 6 machen Dienst nach Vorschrift sind aber nicht wirklich begeistert und 2 von 10 hassen ihren Job derart, dass sie aktiv gegen ihr Unternehmen arbeiten. Welchen wirtschaftlichen Schaden das bedeutet, wurde auch schon mehrfach ausgerechnet und geht in die Milliarden …

Häufig wird der schwarze Peter für diese Misere den Führungskräften zugeschoben … Meiner Ansicht nach stimmt das nur zum Teil, denn so gern wie wir einfache Antworten haben … Wie eben: Führungskräfte sind schuld oder die unmotivierten Mitarbeiter … das ist nur ein sehr kleiner Teil der Wahrheit. Es gibt nicht den einen Grund, warum Arbeitnehmer bzw. Selbstständige Montags kotzen müssen. Auch wenn … hier kann ich es sagen, wir sind ja unter uns … sich einfache Antworten wie: bisschen mehr Motivation oder n bisschen bessere Führungsqualitäten, dann läuft das schon … sich super verkaufen… Oder einer meiner Lieblingsverkaufstricks von Kollegen der schon Konfuzius zugeschrieben wird: Finde einen Beruf den Du liebst und Du musst keinen Tag mehr arbeiten ….

 

One step closer

Puhhhh …. Da schlafen mir die Füße ein. Natürlich ist da etwas dran. Aber auch das ist nur ein Teil der Wahrheit! Ich liebe meinen Beruf. Keine Frage … Aber nicht alles, was dazu gehört. Ich raste nicht vor Begeisterung aus, wenn ich endlich wieder Umsatzsteuervoranmeldung machen darf. Das ist für mich harte Arbeit. Ich gehe auch nicht aus anstrengenden Trainings mit renitenten Teilnehmern beseelt raus und habe sofort die Lernchance in dem gescheiterten Seminar entdeckt …

Solche Zitate sind schöne Wegweiser. Sie sind aber häufig so massiv, dass sie uns die Sicht auf die Realität versperren und zu allem Überfluss oft auch falsche Erwartungen wecken! Und ich spreche wirklich aus Erfahrung! Ich habe zum Beispiel mal zwei Jahre lang versucht mein Hobby - die Reiterei - zum Beruf zu machen. Das Ergebnis: Ich habe mehr und mehr den Spaß an meinem Hobby verloren. Es ist nämlich ein gewaltiger Unterschied ob ich mich gern mit meinem Pferd beschäftige, oder ob ich mich mit den Pferden anderer Menschen beschäftigen muss. Und was Selbstständigkeit heißt, durfte ich in dieser Zeit auch lernen … Zunächst für mich auch kein Grund zur übermäßigen Freude … Was war denn da los? Ich liebte doch die Reiterei … Das hatte ich mir anders vorgestellt. Und genau hier kommt die erste Sollbruchstelle: Wenn Vorstellung auf Realität trifft. Ganz egal in welchem Job! Unsere Erwartungen, Träume und Wünsche lassen sich häufig nicht so einfach mit der Realität in Einklang bringen.

Wir leben heute in einer hochkomplexen Gesellschaft, in der jede Information nur einen Klick entfernt ist. Trotzdem wissen wir nicht viel mehr über unsere Bedürfnisse und vor allem darüber, wie wir denn nun endlich Erfüllung in unserer Arbeit finden … Und wie gesagt: Wenn Vorstellung auf Realität trifft, dann ist das immer so eine Sache …

 

Wer seinen Traumjob finden will, muss die richtigen Fragen stellen!

 

Schauen wir uns zunächst einmal an, wie wir in der Regel unseren Job wählen … Da geht es oft schon los mit der Spirale ungünstiger Entscheidungen. Und bitte, wir sprechen hier nicht über den Rand des Existenzminimums in dem man jeden Job annehmen muss. Wir sprechen hier über „Was soll ich studieren bzw. Ich bin gut ausgebildet auf geht’s ins Arbeitsleben“ oder „Ich finde meinen Job zum speien, vielleicht könnte ich was Neues ausprobieren“  Worüber denken wir nach? Was sind Auswahlkriterien? Was müsste der Job uns bieten?

Klar: ein gutes Gehalt - um darauf zu kommen braucht mich und diesen Vortrag niemand ;)

Und dann denken wir über den Standort nach! Wir Deutschen sind nicht wirklich so mobil, wie wir gern wären. Tatsächlich ist die durchschnittliche Fahrtzeit die wir gerade noch tolerieren bei 20-30 Minuten pro Tour. Danach wird es schon kritisch und zählt zu den Faktoren, die uns eher Übelkeit verursachen … Für einen Studienplatz sind viele Menschen bereit den Standort komplett zu wechseln, das ist eine Ausnahme, danach werden wir wieder unflexibler.

Was noch?

Urlaubstage, Kantine, Zuschüsse für Sport oder für die öffentlichen Verkehrsmittel ….

Und natürlich unsere Vorstellungen darüber, wie der Job so ungefähr ablaufen soll – zumindest, wenn wir frisch von der Schule, der Uni oder aus der Ausbildung kommen. Aber auch bei einem Jobwechsel lesen wir uns die Jobbeschreibungen genau durch und denken, „Das klingt gut. Das könnte mir Spaß machen.“ Wenn all diese Punkte mit einer für uns zufriedenstellenden Antwort versehen sind, dann glauben wir, wir würden in unserem Job glücklich und entscheiden uns dafür … Naja … Ziemlich unwahrscheinlich, denn dass sind die nicht die Parameter, die uns laut wissenschaftlicher Studien zufrieden machen. Im Grunde haben wir keinen blassen Schimmer, wie wir unseren Traumjob finden sollen, denn wir stellen die falschen Fragen!

 

Glück

Was glauben sie ist der Nummer 1 Glücksbringer im Job

Sinn!

Laut einer Studie der Harvard Business Review sind Menschen die einen Sinn in ihrem Tun sehen zufriedener, engagierter und bleiben mit einer dreimal höheren Wahrscheinlichkeit ihrem Unternehmen treu und werden seltener krank. Moment mal! Werden jetzt einige denken … Gerade hat sie doch noch gesagt, dass es nicht damit getan ist, eine Tätigkeit zu finden die man gern macht und dann müsse man keinen Tag mehr arbeiten … Ja, was denn jetzt? Richtig, denn Sinn und Tätigkeit die einem Spaß macht sind nicht zwingend das Selbe! Wenn Ihnen Beispielsweise das lesen von Kriminalromanen Spaß macht, dann muss dass nicht zwingend eine sinnvolle Tätigkeit sein. Es sei denn, der Sinn ihres Tuns besteht darin, Sprache und Logik des Romans zu überprüfen. Also als Lektor zu arbeiten. Dann müssten Sie allerdings mehrere Bücher pro Woche lesen und das nicht bloß zur eigenen Unterhaltung … Merken Sie, worauf ich hinaus will?

Glauben wir der Wissenschaft - und ich tendiere in der Regel dazu - dann ist die Antwort auf die Frage: Was macht uns im Job glücklich und zufrieden, ganz banal: nette Kollegen, eine gute Führungskraft und eine Beziehung zu dem was man tut. Eben Sinn. All das findet sich in keiner Stellenbeschreibung! Und kaum jemand kommt auf die Idee sich seinen Job nach den Kollegen oder nach dem Chef auszusuchen, obwohl Chef und Kollegen zu den Top 3 Kündigungsgründen zählen! Mit anderen Worten, wir suchen uns unseren Job nach der Aufgabe aus, kündigen dann aber wegen ganz anderer Faktoren … Ein guter Chef und nette Kollegen machen häufig zufriedener, als alles andere … Der Sinn kommt nachgelagert und manchmal ganz von selbst … Der sinnvollste Job macht keinen Spaß, wenn der Chef blöd und die Kollegen dämlich sind …

Damit wir uns richtig verstehen: Sinn ist nicht zwingend etwas sinnvolles im Sinne des gesellschaftlichen Verständnisses … Ärzte und Pflegeberufe haben sicherlich nach gesellschaftlichem Verständnis mit die höchste Sinnhaftigkeit im Tun … Sehr viele Menschen dieser Berufsgattungen sehen das aber nicht so oder nicht mehr so. Einer der Gründe, warum diese Berufsgattung mit eine der höchsten Burnoutquoten hat. Klar spielt Druck eine Rolle, aber es ist nur ein Faktor! Sinn ist ein anderer. Und wer den Sinn in seinem Tun nicht findet, der hat eine wesentlich höheres Burnoutrisiko unter Druck als jemand, dem sein Tun sinnvoll erscheint … Nochmal zurück: Sinn kann nur jeder für sich selbst definieren. Wie heißt es in der Bibel? Suchet, so werdet ihr finden. Die Frage ist nur: wonach mache ich mich auf die Suche?

Glück ist etwas zufälliges, aber das Glück liebt hartnäckige Menschen

Jaaaaa …. Denken an dieser Stelle viele, es gibt schließlich Jobs, die sind schlicht und ergreifend so bescheiden, dass das mit dem Sinn nicht soooo einfach ist. Das mag sein, aber alles ist immer nur so gut oder so schlecht, wie wir es selbst machen.

Es ist schon eine ganze Weile her, da gab es hier in Hamburg noch die Diskothek „Madhouse“ am Valentineskamp. Damals Hamburgs älteste Disko und eine Zeit lang mein zweites zu Hause. Das Madhouse hatte jede Nacht geöffnet und war fast immer Rappel voll. Der Laden war ziemlich klein und vermutlich immer total überfüllt. Ebenso wie die insgesamt vier Toiletten. Zwei für Jungs und zwei für die Mädels. Zwischen den zwei Abteilungen gab es ein kleines Kabuff für die Toilettenfrau. Dort arbeitete Halina. Nun ist Toiletten putzen in einer Disko wirklich kein Traumjob. Abgesehen vom Arbeitsplatz sind auch die Arbeitszeiten nicht der Hit … Aber Halina war die gute Seele in dem Laden. Alle Stammgäste bogen immer erst einmal nach oben zu den Toiletten ab, um sie zu begrüßen und selbstverständlich verabschiedete man sich von ihr. Sie kannte die Gäste nicht nur mit Namen, sie kannte auch ihre Geschichten und hatte immer Zeit für einen Schnack. Außerdem gab es einfach alles bei ihr: Vom Haarspray über das Deo bis hin zum Mundspray. Wer ihr Trinkgeld gab, bekam einen Cola-Lollie mit einem Abziehbild. Und wer alle fünf Motive zusammen hatte, bekam eine Flasche Krimmsekt … Halina wurde von allen geliebt und gemocht. Sie hat wenig verdient. Ihr Job war im wahrsten Sinne des Wortes „Scheiße“ aber Halina mochte Menschen. Sie hat sich gern mit Menschen unterhalten und sie hat Menschen gern gutes getan. Und sie hat es verstanden, diesen Sinn in ihrem Job zu finden …

Glück bei der Arbeit ist sicherlich auch etwas zufälliges. Aber das Glück liebt hartnäckige Menschen. Und eines sollten wir uns auch immer vor Augen führen: Wir sind nicht für immer währendes Glück gemacht! Unsere biologische Hülle gibt das gar nicht her! Trotzdem soll unser Arbeit dies leisten. Eine Erwartung, die manchmal etwas sehr hoch angesetzt und unrealistisch ist.

Der Weg ist das Ziel. Aber ohne Ziel kein Weg!

An dieser Stelle schaue ich oft auf zusammen gepresste Unterkiefer, und bei Kollegen in entsetzte Gesichter oder bei den Menschen, die ihren Job wirklich lieben … Immer mit der Ruhe! Ich liebe meinen Job ja auch, aber es ist eben nicht so einfach … Der Leistungssport kommt da wesentlich realistischer daher:

Ich nehme mal die Extremsportarten als Beispiel: zum Beispiel das Extremklettern.Wenn Sie Bücher über diese Sportart lesen, dann sind das keine Bücher, aus denen die Freude sie auf jeder Seite anspringt. Im Gegenteil: von Seite zu Seite wird die Qual unerträglicher, dass Elend größer. Zehen frieren ab. Die Nase auch und atmen konnte der Autor schon 20 Seiten vorher kaum noch, jetzt sammelt sich vielleicht auch noch Wasser in seiner Lunge … Ganz fiese Autoren beschreiben dann auch noch, dass sie auf dem Gipfel nicht das Glück gefunden haben … Na toll … Und trotzdem machen sie sich wieder auf zum nächsten Gipfel. Niemand steigt auf Berge um am Gipfel glücklich zu sein. Es geht ums klettern an sich! Ich reite auch nicht aus, um wieder am Stall anzukommen: Es geht um das Erlebnis! 

Es geht uns auch um Herausforderungen: herausfordernde Ziele wecken unseren Ehrgeiz. Und mit jeder Herausforderung lernen wir, wachsen wir über uns hinaus. Aber es geht nicht um das Ziel: Es geht um die Freude am tun auf dem Weg! Ziele definieren unseren Weg! Ziele definieren unsere Herausforderungen! Trotzdem ist der Weg das Ziel! Ihr persönliches „Warum“ ist Ihr Ziel! Finden Sie Ihr persönliches Warum! Ihr Ziel! Warum tun Sie, was Sie tun. Und bitte! Seien Sie sich darüber im Klaren, dass das offensichtliche Warum in der Regel nur eine Fatamorgana ist …

Die drei Tipps die Sie aus diesem Vortrag für sich mitnehmen können:

Erstens: Fragen Sie sich: Was kann ich wirklich gut? Was geht mir leicht von der Hand? Was ist meine Begabung?

Zweitens: Warum tue ich, was ich tue? Und hören Sie nicht mit dem Fragen bei der Antwort auf „Weil es Spaß macht“ Das reicht nicht. Fragen Sie weiter: Warum macht es Spaß … Was genau daran macht mir Spaß … Fühle ich mich in meinem Arbeitsumfeld wohl? Mag ich meinen Chef und meine Kollegen? Und dann kommen Sie Ihrer persönlichen Antwort sicherlich ein Stück näher.

Drittens: Welchen Sinn macht es? Was gebe ich der Gesellschaft mit meinem Tun zurück?

Und noch ein letzter Tipp: Glück ist etwas temporäres. Freuen Sie sich wenn es da ist und seien Sie nicht betrübt, wenn es geht. Winken sie ihm gelassen hinterher und freuen sie sich auf seinen nächsten Besuch. Je gelassener sie sind, umso häufiger kommt es zurück. In diesem Sinne: bleiben Sie gelassen und heiter auch am Montag.

Zurück

Copyright 2019 Anja Niekerken
Durch Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen über Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr Informationen
Akzeptiert!