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Warum Bill Gates und Steve Jobs schlechte Beispiele für Erfolg sind ...

Warum Bill Gates und Steve Jobs schlechte Beispiele für Erfolg sind ...

Um ein erfolgreicher Unternehmer zu werden, brauchst Du kein Studium! Bill Gates und Mark Zuckerberg haben ihr Harvard Studium schließlich auch abgebrochen. Und Du musst auch schon mal auf die Nase fallen, um hinterher wie Phönix aus der Asche auferstehen zu können wie ein Steve Jobs ... Das ist so richtig, wie es falsch ist. Genauso gut könnte man meinen, wer Kopfschmerzen hat, hat einen Hirntumor ... Das ist alles so richtig, wie es falsch ist. Wer so denkt, meint entweder Statistik sei Blasphemie oder hat einfach keinen blassen Schimmer davon.

Wie bitte? Das kann doch nicht sein ... Doch! Denn wer so denkt, der tappt in die Prävalenzfalle bzw. macht den Base-Rate Neglect Fehler. Aber keine Sorge, wir tappen in der Regel alle hinein. Und das immer wieder, denn es ist für unser Hirn einfach unglaublich bequem. Wie das?

Denkfehler, die wir nicht bemerken ...

Okay, noch ein Beispiel: Thomas ist ein hagerer, etwas blässlicher Mann mittleren Alters mit Brille. Er hört gern Mozart. Was denkst Du:

a) Thomas ist Professor für Kunst- und Literatur in Hamburg

b) Thomas ist LKW-Fahrer

Klar, bei den Vorangaben halten wir es für wahrscheinlicher, dass Thomas Professor ist. Es ist aber eben nicht wahrscheinlicher! Warum?? Weil es 10.000-mal mehr Brummilenker in Deutschland gibt als Professoren. So, und jetzt noch mal so rum gefragt: Ist es wahrscheinlicher, das Thomas aus der 10.000-mal größeren Bevölkerungsgruppe stammt? Oder eher aus der kleinen? Natürlich ist es wahrscheinlicher, dass Thomas Lkw-Fahrer ist! Und trotzdem regt sich bei dem Beispiel Widerstand in uns. Ganz einfach, weil das Klischee für einen Professor bedient wurde und nicht für einen Lkw-Fahrer.

Ärzten wird im Medizinstudium und in ihrer praktischen Ausbildung der Base-Rate-Neglect gründlich abtrainiert. Denn wer Kopfschmerzen hat, hat in den seltensten Fällen einen Hirntumor. Deshalb lernen angehende Ärzte als die Grundwahrscheinlichkeiten zu beachten, bevor sie den Patienten unter Quarantäne stellen und ins Tropeninstitute abtransportieren.

Denkfehler sind populärer, als wir denken

Übrigens spricht man in diesem Zusammenhang auch vonr der Repräsentationsheuristik, welche sich nicht ganz klar von der Base-Rate-Neglect unterscheidet. Daniel Kahnemann – Autor von Schnelles Denken, langsames Denken* und Nobelpreisträger – gab gemeinsam mit seinem Partner Amos Tversky Versuchspersonen eine Beschreibung von Lindas Meinung zu Frauenrechten und Emanzipation. Später wurde den Versuchsteilnehmern die Frage gestellt, ob Linda „eine Bankangestellte“ oder „eine Bankangestellte und Feministin“ sei. Der aufmerksame Leser wird jetzt natürlich antworten sie sei "nur" eine Bankangestellte, denn er zieht ja jetzt die Basisrate bewusst in betracht ;) Aber die Versuchspersonen kannten diesen Artikel 1983 natürlich noch nicht und tippten mehrheitlich auf  „Bankangestellte und Feministin“.

Werbung, Parteien, Verkäufer und natürlich Trainer und Speaker arbeiten mit dem Prävalenzfehler. Wenn sie es bewusst tun ... naja, dann wirst Du gerade manipuliert. Tun sie es unbewusst, dann ... Ja dann was? Dann sind sie vielleicht nicht die Experten, für die sie sich halten ... Übrigens, als Führungskraft musst Du den Prävalenzfehler kennen! Denn auch Du läufst täglich unbewusst immer wieder in diese Falle. Die beliebteste Prävalenzfalle für Führungskräfte ist anzunehmen, dass die Mitarbeiter, die lange arbeiten auch die meiste Arbeit leisten. Das ist falsch! Denn Zeit ist nicht die Basisgröße für erfolgreiches Arbeiten!

Noch mehr populäre Denkfehler findest Du in "Die Kunst des klaren Denkens" von Rolf Dobelli: Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen*

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Thema? Ich freue mich über Deine Anregungen, Deinen Kommentar, Deine E-Mail und einen regen Austausch zu diesem Thema.

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