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Warum sich Dein Hirn nicht für Deine Ziele interessiert ...

Warum sich Dein Hirn nicht für Deine neuen Ziele interessiert ...

Achtung! Das neue Jahr steht vor der Tür! Und damit auch wieder die guten Vorsätze und neuen Ziele die wir sowieso nicht erreichen. Warum also überhaupt neue Ziele setzen? Bringt doch eh alles nichts. Doch! Denn nur der, der weiß wo er hin will kann auch ankommen!

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.

Okay, ursprünglich hatte ich mir überlegt mal wieder die ganzen Zielerreichungsstrategien, die wir Trainer, Speaker und Coaches so zum besten geben aufzuwärmen. Aber warum? Einfach mal den Speicher des Natural Leadership Blogs durchsuchen oder die Podcastfolgen. Googeln funktioniert auch wunderbar. Da findest Du dann alles über S.M.A.R.T e Ziele und wie Du sie erreichst. Und auch noch ein paar andere Strategien die Dich selbstverständlich ganz einfach zum Ziel führen.

Keine neuen Ziele ohne neue Gewohnheiten

Wenn es nun alles so unglaublich einfach ist, warum ist es dann doch so schwer? Warum gehe ich im neuen nur höchstens vier Wochen ins Fitnessstudio, um dann den Rest des Jahres nur noch meine Beiträge zu bezahlen? Und warum kriege ich diese beknackten vier Kilo einfach nicht von den Hüften. Ganz einfach: Unser Gehirn hat überhaupt kein Interesse daran! Neue Ziele bedeuten neue Gewohnheiten und die bedeuten Energieverbrauch. Das findet unser Gehirn gar nicht schick. Hinzu kommt noch, dass diese neuen Tätigkeiten in der Regel am Anfang so gar keinen Spaß machen. Und da zu unseren menschlichen Grundbedürfnissen nach Grawes Lustgewinn und Unlustvermeidung zählt, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen, dass das mit dem Fitnessstudio nichts wird. Oder mit den neuen Zielen die der Chef gerade wieder angeschleppt hat … Oder die ich mir für meine Mitarbeiter ausgedacht habe.

Alle neuen Ziele müssen über die Hürde „Lustgewinn und Unlustvermeidung“. Da die meisten neuen Ziele nur rational begründet sind, haben sie nicht den Hauch einer Chance, dass unser Hirn darauf anspringt. Klar, die Ratio sagt – wenn wir Glück haben – na gut, ich mach mit. Aber das Gefühlszentrum, das limbische System sagt „Nö, kannst Du knicken“. Dann strampelt die Ratio eine Weile, hält aber in der Regel nicht so lange durch bis es Spaß macht und damit haben sich die neuen Ziele erledigt. 

Ziele brauchen emotionale Motive

Wenn es uns nicht gelingt ein starkes „Hin zu“ oder ein überzeugendes „Weg von“ Gefühl zu erzeugen. Und Obacht! Es muss ein Gefühl, kein Argument sein, dann muss die Ratio einen verdammt langen Atem haben. Alle drei Herangehensweisen funktionieren. Allerdings wählen wir in der Regel immer die Dritte und halten dann nicht durch … Die Macht der Gewohnheit ist der härteste Klebstoff der Welt. Mach Dir das klar und dann ran an den Feind. Immer wieder. Verzweifeln und Ärger zwischendrin sind erlaubt. Auch Rückschläge. Und noch wichtiger: Synapsenparties wenn etwas funktioniert. Feiere jeden noch so kleinen Etappensieg und kröne jeden rational hart erarbeiteten Erfolg mit einem guten Gefühl. Damit wird der nächste Schritt leichter. Der nächste dann auch und ein Rückschlag lässt sich besser weg stecken. Übrigens nicht nur im privaten Bereich! Wann hast Du mit Deinen Mitarbeitern das letzte Mal einen Etappensieg gefeiert?

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