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Warum wir nicht krisentauglich sind …

Warum wir nicht krisentauglich sind …

Was haben Elisabeth I., Winston Churchill und Corny Littmann gemeinsam? Bei Elisabeth I. und Winston Chruchill mag die Antwort noch leicht fallen, aber was hat Corny Littmann mit den beiden zu tun? Alle drei waren bzw. sind nicht nur erfolgreiche und charismatische Führungspersönlichkeiten, sie sind ausgezeichnete Krisenmanager. Warum das so außergewöhnlich ist? Weil nicht jede Führungspersönlichkeit krisentauglich ist …

Wie gewohnt schauen wir uns zuerst einmal an, was meine Freundin Wikipedia zum Begriff „Krisenmanagement“ zu berichten weiß: „Krisenmanagement bezeichnet den systematischen Umgang mit Krisensituationen. Dazu gehören Identifikation und Analyse von Krisensituationen, die Entwicklung von Strategien, sofern nicht bereits im Rahmen des Risikomanagements geschehen, zur Bewältigung einer Krise, sowie die Einleitung und Verfolgung von Gegenmaßnahmen.“

Soweit so einleuchtend und vor allem logisch! Klar muss eine Krise erst einmal identifiziert und analysiert werden und da trennt sich schon das erste Mal die Spreu vom Weizen! Identifikation bedeutet nämlich, dass die Krise erkannt wird. Und damit unterscheiden sich Elisabeth I., Winston Churchill und Corny Littmann schon einmal deutlich von anderen großen Führungspersönlichkeiten: Sie haben ein spezielles Problem nicht nur erkannt, sie haben es auch beim Namen genannt.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Ja, klar werden jetzt einige denken, wo ist das Problem? Das Problem ist, dass häufig die späteren Problemlöser auch Problemverursacher waren. Und selbst wenn nicht, dann ist das Ansprechen eines Problems immer unangenehm. Niemand will Überbringer schlechter Nachrichten sein. Oder kennst Du jemanden, der immer „Hier“ brüllt, wenn es darum geht schlechte Nachrichten in die Welt zu tragen (die Bildzeitung zählt in diesem Fall nicht als Antwort)?

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Woran liegt das? Zum großen Teil sicherlich daran, dass wir uns mit dem was wir sagen identifizieren und vor allem identifiziert werden. Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass Menschen die häufig Probleme aufzeigen von anderen gern mal als Problemsucher oder Schwarzmaler bezeichnet werden? Selbstverständlich wissen wir alle, dass es kontraproduktiv ist, Probleme klein zu reden, aber etwas zu wissen heißt noch lange nicht, mit diesem Wissen auch verantwortungsvoll umzugehen. Sehr heikel, wissen wir doch alle ganz genau, dass Auto fahren die Umwelt zerstört … Verdrängung ist das Zauberwort!

Nehmen wir die Finanzkrise ausgelöst durch den Fall der Lehmann Bank. Im Nachhinein einfach zu analysieren, denn es gab im Vorfeld unglaublich viele Anzeichen, dass die US-amerikanische Immobilienblase platzen würde, aber was taten die Finanzmärkte? Sie feierten eine Boomparty nach der anderen. Warum? In einem Zeit Artikel findet sich eine kurze, einfache Erklärung dazu: „Verhaltensforscher deuten die Ereignisse so: Menschen können sich höchstens auf eine Gefahr konzentrieren und blenden andere aus – um dann mehr oder weniger schockartig den Blick zu wenden. Der Yale-Ökonom Robert Shiller hat die Finanzkrise vorausgesagt, und er erklärt, warum sie erst so lange ausblieb und dann plötzlich mit aller Wucht über die Welt kam. Anleger entscheiden seiner Erfahrung nach, ohne alle Eventualitäten zu durchdenken. Ein Blickwinkel reicht ihnen.“

Krisen sind differenziert. Wir sind es nicht!

Meiner Ansicht nach eine tolle Erklärung die es auf den Punkt bringt: Wir wären gern unglaublich differenziert, sind wir aber nicht! Und Krisen sind immer differenziert, vielschichtig und häufig undurchsichtig! Auch wenn die Finanzikrise von 2008 gut durchanalysiert ist, wer kann sagen, wo sie genau ihren Anfang hatte? Hier kommen wir zu einem weiteren Problem, welches Krisenbewältigung häufig lahm legt: Was ist zur Krisenbewältigung wirklich wichtig? Die Frage, wie das Problem entstanden ist? Oder die Frage, wie das Problem zu lösen ist? Hängt die eine Antwort von der anderen ab? Nicht immer oder teilweise? Vielleicht auch gar nicht …  Und auch hier ist unser Verstand wieder auf der Suche nach ganz einfachen Antworten …

Krisen sind differenziert. Wir sind es nicht!

Hierzu eine kleine Geschichte … Ein Fisch schwimmt jahrelang glücklich in einem Teich umher. Eines Tages entdeckt er einen großen Eingang zu einer glitzernden Höhle. Die Höhle sieht verheißungsvoll aus und glitzert im Sonnenlicht. Also, schwimmt der Fisch hinein. Er kommt an ein weiteres Tor und dahinter glitzert es noch mehr und so schwimmt er hindurch. Die Höhle ist jetzt enger und er kann nicht mehr umkehren, denn das Tor hat sich geschlossen. Und so schwimmt er weiter. Er gelangt an ein weiteres Tor und dahinter glitzert es nicht noch mehr, aber es könnte ein neuer Ausgang sein, also schwimmt der Fisch hindurch. Die Höhle ist jetzt noch enger und auch dieses Tor hat sich geschlossen. Die Höhle ist jetzt zu eng, um weiter zu schwimmen und der Fisch überlegt, wie er bloß hier hineingeraten konnte …

Eine Krise ist nie einfach! Aber weil eine Krise nicht einfach ist, heißt das noch lange nicht, dass es keine einfachen Lösungen gibt. Man muss sie nur finden! Das ist die wahre Kunst! Fehler einzugestehen, sie beim Namen zu nennen, nichts zu beschönigen und dann neue Wege zu gehen. Alte Wege führen fast nie aus Krisen heraus. Oder wie Einstein es formulierte „Die reinste Form des Wahnsinns ist ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

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